Historie

Lohrer Selbsthilfe gGmbH
Die Entstehungsgeschichte der Lohrer Selbsthilfe gGmbH beginnt bereits im Jahre 1989, als die damaligen Pächter eines kleines Selbstbedienungsladen im KG des Hauses 10, damals noch ein Patientengebäude, darüber informierten, dass sie das Pachtverhältnis nicht fortführen wollen.
Im Rahmen der Überlegungen, wie die Nachfolge organisiert werden könnte, brachte Prof. Dr. Jungkunz, Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhaus, den Vorschlag in eine Krankenhausleitungssitzung ein, den Verkaufsladen durch eine Selbsthilfeeinrichtung übernehmen zu lassen. Unter tätiger Mithilfe der Leinreiter, einem Förderverein für seelische Gesundheit, der aus einer Initiative Krankenhausbeschäftigter im Jahre 1989 entstanden war, wurde zunächst der Bezirk Unterfranken von der entwickelten Konzeption überzeugt.
Auch die Hauptfürsorgestelle (jetzt: Integrationsamt) der Regierung von Unterfranken zeigte sich am Lösungskonzept interessiert. Am 05.04.1989 fand deshalb im kleinen Sitzungssaal der Regierung ein gemeinsames Gespräch statt, das folgendes Ergebnis hatte:
  1. 1. Die noch zu gründende Selbsthilfeorganisation sollte einen Zuschuss für die Zurverfügungstellung von 6 Arbeitsstellen, davon 1 Stelle für einen Auszubildenden, erhalten.
  1. 2. Anstelle der für den bisherigen Standort in Haus 10 vorgesehenen, mit konzeptionellen baulichen Mängeln behaftete Lösung sollte ein Neubau im Krankenhausbereich entstehen.
Die ersten Beschlüsse zur Durchführung dieser Baumaßnahme wurden noch in den zuständigen Ausschüssen des Bezirkstags getroffen. Mit der Baudurchführung wurde das damalige Landbauamt Aschaffenburg beauftragt. 15.03.1990 - an diesem Tag unterzeichneten für den Bezirk Unterfranken Herr Wolfgang Bauer, Ltd. Regierungsdirektor, sowie für den Leinreiter-Förderverein e.V. die Herren Werner Baeßler und Werner Brors vor dem Lohrer Notar den Gesellschaftsvertrag zur Errichtung der Lohrer Selbsthilfe gGmbH - Begegnungsstätte mit Cafe und Verkauf.
Als Gesellschafter sind somit der Bezirk Unterfranken und der Leinreiter-Förderverein für seelische Gesundheit e.V. an der Lohrer Selbsthilfe gGmbH beteiligt. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige (mildtätige) Zwecke.

Gegenstand und Zweck des Unternehmens ist neben der Versorgung der Krankenhauspatienten mit Bedarfsartikeln des täglichen Gebrauchs insbesondere die dauerhaft beschützende Beschäftigung psychisch Kranker und psychisch Behinderter. Zu diesem Zweck wurden ein Verkaufsladen und ein Bistro, das auch als Treffpunkt, Begegnungsstätte und Ort der Kommunikation dient, errichtet.

Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt der gGmbH datiert aus den Jahren 1991 und 1992. Mitte 1991 wurde die mit 1 Angestellten betriebene Druckerei des Bezirkskrankenhauses eingestellt. Insbesondere seitens des Leinreiter-Vereins wurde in der Folgezeit das Ziel anvisiert, diese Druckerei im Rahmen einer zweiten Selbsthilfeorganisation zu verselbstständigen. Nach einigen Diskussionen kam man überein, stattdessen die bestehende Lohrer Selbsthilfe gGmbH um den Betriebsteil "Graphischer Betrieb" zu erweitern.

Nachdem auch die Hauptfürsorgestelle ihre finanzielle Unterstützung für die Schaffung von drei Arbeitsplätzen zugesagt hatte, stand den notwendigen kleineren Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen nichts mehr im Wege. Die Unterbringung des Graphischen Betriebes erfolgte im UG von Haus 14. Mittlerweile - zum 31.12.2013 - ist der Graphische Betrieb nicht mehr Bestandteil der Lohrer Selbsthilfe gGmbH sondern an das Bezirkskrankenhaus übergegangen.

25 Jahre sind seitdem vergangen und das Bistro der Lohrer Selbsthilfe ist ein fester unverzichtbarer Bestandteil des Krankenhauses und des gesamten Lohrer Sommerbergs geworden. Ein beliebter Treffpunkt, nicht nur für Patienten, Besucher und Beschäftigte sondern auch für die Bevölkerung. Selbst große Veranstaltungen wie Familien-, Vereins- oder Firmenfeiern werden abgehalten und im angrenzenden Laden sind Waren des persönlichen Bedarfs angeboten.

Service-/Lieferfahrten für das Bezirkskrankenhaus, Warenlieferungen für die Patienten auf den vielen Häuser des Geländes, Laborfahrten zwischen dem BKH und dem Klinikum Lohr sowie zwischen der Tagesklinik Aschaffenburg und dem Labor des BKH, Transport und Verteilung auf die Stationen von Medikamenten der Buchenapotheke gehören zu den weiteren Tätigkeiten der Lohrer Selbsthilfe gGmbH.
Die Küche verpflegt neben dem Tagesgeschäft auch die Seminarteilnehmer der benachbarten Forstschule und neuerdings - ab 01.02.2015 - wurde auch erfolgreich in das "Außer-Haus-Essen"-Geschäft eingestiegen und das Erthal Sozialwerk in Neustadt wird täglich mit schmackhaftem Mittagsessen versorgt.

Übrigens: Das Bistro ist für Feiern aller Art (ab ca. 20 Personen) buchbar, egal ob es eine große Geburtstags- oder Hochzeitsfeier am Samstagabend oder "nur" ein Kaffeekränzchen am Sonntagnachmittag sein soll. Sogar Catering wird auf Anfrage übernommen. Sprechen Sie uns einfach an!

Das Bistro ist für jedermann geöffnet von sonntags bis freitags von 11:00 bis 17:30 Uhr und bietet zu günstigen Preisen ein täglich wechselndes Mittagessen.
Der Verkaufsladen hat offen von montags bis freitags von 09:00 - 10:30 Uhr und 13:30 - 17:30 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage von 13:30 - 17:00 Uhr.

Ulf Würfel und sein Team der Lohrer Selbsthilfe gGmbH freuen sich über jeden Gast, intern und extern!

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